Genau darum geht es dem japanischen Unternehmen Raksul, das eine B2B-Plattform geschaffen hat, die das Angebot direkt mit der Nachfrage verbindet. Dadurch hebt sich Raksul von anderen Internet-Unternehmen ab, wie Yasukane Matsumoto, CEO, und Kozo Fukushima, COO bei Raksul, in ihrer Präsentation zeigten.

Kozo Fokushima

Konkret geht es Matsumoto darum, die 2013 gegründete B2B-Printplattform mit ihren rund 70 Netzwerk-Druckereien so zu positionieren, dass Flyer etc. eben nicht nur gedruckt, sondern die Werbung auch gleich an die Verbraucher verteilt wird. Druck plus Werbung plus Logistik ist das Ziel, um mit dem One-Stop-Service zu wachsen. Dazu wurde 2015 parallel zum Onlineprint-Shop mit „hacobell“ eine Plattform für Speditionsdienstleistungen gegründet.

Auch wenn die Druckindustrie in Japan einen Umsatz von 24 Mrd. Umsatz erzielt, hinkt Onlineprint mindestens fünf Jahre hinter der Entwicklung in Europa hinterher, meinte Kozo Fukushima. Der Onlineprint-Umsatz liege bei gerade einmal rund 750 Mio. €. Da müsste in dem Land mit 127 Mio. Einwohnern noch ordentlich Potenzial vorhanden sein.