Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Liebe Gäste und Partner des OPS 2020,

als Veranstalter des Online Print Symposiums sind wir um Ihr Wohlbefinden sehr bemüht. In Zeiten wie diesen bedeutet das auch: Wir beschäftigen uns permanent mit den Auswirkungen, die das Coronavirus auf unsere Veranstaltung hat. Die Einschätzung der Lage für die Veranstaltung wird täglich auf Basis der Berichte des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege an neuen Informationen angepasst. Das Bayerische Staatsministerium empfiehlt derzeit eine gute Handhygiene sowie die Beachtung der Husten- und Nies-Etikette, um sich vor Übertragung des neuartigen Coronavirus zu schützen.

Hintergrund und Aktuelles

Seit Dezember 2019 sind in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus nachgewiesen.

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am 26.02.2020 über die aktuelle Entwicklung bei den Fällen mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Ein Sprecher des Ministeriums teilte in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) keine neuen Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit hat es bislang insgesamt 14 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern gegeben. Davon befindet sich noch ein Fall in der München Klinik Schwabing.

Am 27.01.2020 wurde erstmals ein Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt. Insgesamt beläuft sich die Zahl der gemeldeten Fälle in Bayern auf 14 (Stand: 26.02.2020, 15.00 Uhr). Neun Patienten sind Arbeitskollegen und weitere fünf Fälle betreffen im selben Haushalt lebende Personen der erstgenannten Patienten. Die Krankheit wurde durch eine chinesische Arbeitskollegin übertragen, die sich ihrerseits vermutlich bei ihren Eltern infizierte, die in der chinesischen Stadt Wuhan leben.

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der „Task Force Infektiologie“ des LGL und vom Robert Koch-Institut derzeit als gering erachtet.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Besteht die Gefahr sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken?

Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung.

Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm Erkrankungen schützen.

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemweginfektionen sinnvoll?

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.